《哲人之爱》

| Philosophenliebe | 哲人之爱 |
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| Ricarda Huch | |
| Komm sieh mich an und halte still,
Du liebes Scheingebilde, Du bist nur immer, was ich will; Nicht mehr als Topas und Smaragd, Die ich erst gold und grün gemacht, Ist deiner Schönheit Milde. Dein braunes Auge mal' ich dir, Du lachst in meinen Ohren, Dein warmer Kuß erglüht an mir, Dein Leib, so gut er dir auch paßt, Ist meines eignen Leib's Getast, Ich hab' dich mir geboren. |
来吧望向我,静静立住, 你这可爱的表像, 你永远只是,我所渴慕; 不比黄玉和祖母绿更多, 方由我制成金与绿的, 是你那美的温良。 你褐色的眸,我替你绘, 你笑,入我耳里, 你温热的吻,于我生辉, 你的躯体,再怎与你相配, 不过是我自身躯体的触感, 我为自己造出你。 |
| Laß mich dir tief in's Auge sehn –
Wie ist's mit deiner Seele? Ist deine Liebe nur ein Lehn Von meiner liebenden Gewalt? Ein Echo, das mir widerhallt Den Sehnsuchtschrei der eig'nen Kehle? |
让我望向你,深入眼底—— 你的灵魂如何? 你的爱是否仅是封地, 由我的爱之强力统御? 仅是回声,向我荡来 自身喉腔发出的渴念呼喝? |